Sprechstunde am 21.07.2022

18. Juli 2022

Liebe Patienten,
am Donnerstag, den 21.07.22 findet keine Spätsprechstunde statt.
Diese wird auf den Vormittag vorgezogen.

Wir danken Ihnene für Ihr Verständnis!
Ihr Praxisteam

Änderung der Sprechstundenzeiten ab 1.4. 2022

4. März 2022

Liebe Patienten,

ab 1. April 2022 werden wir Ihnen überwiegend eine Terminsprechstunde anbieten. Das bedeutet, Ihnen wird, wenn Sie sich telefonisch oder auch persönlich anmelden, ein Termin je nach Dringlichkeit Ihres Anliegens angeboten und Sie werden nicht mehr sofort behandelt. Aufgrund der anhaltenden pandemischen Situation sollten Sie sich auch nicht längere Zeit im Wartezimmer aufhalten. Wir bitten Sie, erst kurz vor Ihrem Termin zu erscheinen.

Dies setzt voraus, dass Sie unseren Schwestern an der Anmeldung kurz mitteilen, was Sie für ein Anliegen haben.

Sie fragen sich: „Warum das denn jetzt?“ Zurzeit bestellen wir Patienten alle 15 Minuten und parallel dazu behandeln wir unabhängig von der Dringlichkeit auch alle anderen Patienten, die uns spontan aufsuchen, noch am selben Tag. Dies führt dazu, dass unsere Wartezeiten trotz Termin teilweise auf über 2 Stunden angewachsen sind und Patienten mit Termin oft genauso lange warten müssen wie solche ohne Termin. Viele Anliegen sind gut planbar und müssen nicht sofort dazwischen geschoben werden.

Sie fragen sich weiterhin: „Komme ich dann nicht mehr dran, wenn es mir richtig schlecht geht oder ich heute noch meine Medikamente aus dem Krankenhaus brauche?“ Für solche dringenden Fälle richten wir täglich eine Akutsprechstunde ein. Hier planen wir pro Patient 10 min bei dem zur Verfügung stehenden Arzt ein. Und Notfälle haben immer Vorrang und werden sofort behandelt.

Unsere neuen Öffnungszeiten werden ab 1. April so aussehen:

Montag Termin 8-10 Uhr/Akut 10-12 Uhr Akut 15-16 Uhr/Termin 16-18 Uhr

(Frau Dr. Rommel, Frau Dr. Berls)

Dienstag Termin 8-11 Uhr/Akut 11-12 Uhr  
Mittwoch Termin 8-11 Uhr/Akut 11-12 Uhr
Donnerstag Termin 8-11 Uhr/Akut 11-12 Uhr Akut 15-16 Uhr/Termin 16-18 Uhr

(Frau Dr. Taubert)

Freitag Termin 8-11 Uhr/Akut 11-12Uhr

 

Was ist ein Notfall? z.B. plötzlich auftretender Brustschmerz, Herzrasen, Luftnot, Lähmungen, schlimme Bauchschmerzen/Koliken, allergische Reaktion

Was ist ein Akutfall? z.B. Fieber, neu aufgetretener Infekt, rasche Verschlechterung einer chronischen Erkrankung, Entlassung aus dem Krankenhaus mit Notwendigkeit einer Verordnung

Beachten Sie: wir können eine Krankschreibung 3 Tage rückwirkend ausstellen, also auch hier ist eine Behandlung am Folgetag im Einzelfall bei voller Sprechstunde ohne Nachteile für Sie möglich.

Wer bekommt einen Termin? alle Patienten mit Beschwerden, die seit Tagen oder Wochen bestehen, Befundauswertungen, CheckUps, Erstellen von Verordnungen, Attesten, Gutachten usw.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Ihr Praxisteam

Notfalldatenmanagement

3. März 2021

Liebe Patienten,

ab sofort besteht bei uns die Möglichkeit, das sogenannte Notfalldatenmangement durchzuführen. Das bedeutet, wir können Ihre Notfalldaten (insbesondere Kontaktpersonen, Hausarzt, Diagnosen, Allergien) auf Ihre Chipkarte schreiben.

Wir haben auch die Möglichkeit, den Bundeseinheitlichen Medikationplan als sogenannten elektronischen Medikationsplan auf Ihre Chipkarte zu laden. Hierfür benötigen wir eine PIN, die Sie selbst von Ihrer Krankenkasse anfordern müssen.

Mit dieser PIN können Sie auch den Zugriff auf Ihre Chipkarte verwalten, also festlegen, welche Informationen mit oder ohne PIN abgerufen werden können.

Sprechen Sie uns an!

Ihr Praxisteam

Rezeptanforderungen u.ä.

9. Januar 2020

Werte Patienten,

Wir haben uns dazu entschlossen, ab 1.4.2020 keine sofortigen Ausstellungen mehr von Rezepten, Überweisungen o.ä. an der Anmeldung vorzunehmen.

Dies dient Ihrer Arzneimittelsicherheit! Mit der Unterschrift des Arztes auf Ihrem Rezept wird bestätigt, dass Wirkstoff und Dosis weiterhin genau so für Sie und Ihre Erkrankungen richtig sind und sie in regelmäßiger Kontrolle diesbezüglich beim Arzt sind.

Das können Dr. Taubert und Dr. Rommel während des laufenden Sprechstundenbetriebes nicht gewährleisten.

Das ständige Unterschreiben „zwischen Tür und Angel“ verzögert zudem ungemein den Sprechstundenablauf.

Deshalb bitten wir Sie, Ihre Rezept- und Überweisungswünsche telefonisch, persönlich (am besten schriftlich) oder über unsere Website vorzunehmen.

Alles ist dann am Folgetag ab 9Uhr abholungsbereit.

Es wird für Sie vielleicht etwas umständlicher, dafür

profitieren Sie von einem verantwortungsbewussten Umgang durch uns mit Ihren Verordnungen.

Ihr Team der Arztpraxis Dr. Rommel

Reiseimpfungen

18. April 2019

Liebe Reisende,

eine reisemedizinische Beratung ist sehr komplex und muss individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Es müssen Vorerkrankungen, Alter, Reiseziel und vor allem Inhalt und Ablauf der Reise in die Erwägungen zu präventiven Impfungen mit einbezogen werden. Hierbei sind wir Ihnen gerne behilflich.

Verlässliche Informationen zu Reisekrankheiten, deren Verbreitungsgebieten, möglicher Prohylaxe und auch zu Reiseimpfungen erhalten Sie z.B. auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin:

https://www.dtg.org/

Deshalb hier nur ein paar Kurzinformationen zu Reiseimpfungen, diese ersetzen keine individuelle Reise – und Impfberatung.

Grundlage eines jeden Reiseimpfschutzes ist zunächst die Komplettierung aller empfohlenen Standardimpfungen bzw. deren Auffrischungen (s. hierzu Beitrag Impfungen im Erwachsenenalter).

Influenza ist die häufigste impfpräventable Infektionskrankheit auf Fernreisen. Eine Influenza-Impfung ist daher für alle Fern-reisenden sinnvoll. Dies gilt insbesondere auf Kreuzfahrtschiffen, Busreisen in organisierten Touristengruppen usw.
Beachten Sie die Grippesaison auf der Südhalbkugel von Mai bis Oktober!

Die Impfung gegen Hepatitis A und B sollte großzügig erfolgen. Nach neuesten Empfehlungen müssen keine routinemäßigen Auffrischungen alle 10 Jahre erfolgen, man geht bei Grundimmunisierung im Erwachsenenalter von einem Impfschutz aus, der mindestens 25-40 Jahre hält. Eine routinemäßige Auffrischung wird nur noch bei Patienten mit Immunschwäche oder sehr hohem individuellem Risiko empfohlen.
Bei erfolgter Grundimmunisierung im Säuglingsalter gibt es derzeit keine einheitlichen Empfehlungen zu einer Auffrischung im Erwachsenenalter, hier muss man je nach Risiko individuell entscheiden.
Beachten Sie, dass die Grundimmunisierung erst nach 6 Monaten abgeschlossen ist! Erst danach besteht ein langfristiger Schutz. Hepatitis B muss 3x geimpft werden (0-1-6 Monate), der Impfschutz beginnt circa 2 Wochen nach der zweiten Dosis. Hepatitis A muss 2x geimpft werden (0-6 Monate), die 1 . Impfung kann auch kurz vor der Reise gegeben werden, denn die Inkubationszeit für Hepatitis A ist mit 15-50 Tagen relativ lange.
Falls ein besonders rascher Schutz gegen Hepatitis B gewünscht wird, kann nach einem verkürzten Impfschema geimpft werden, z.B. an den Tagen 0-7-21.  Zum Aufbau eines langfristigen Impfschutzes wird in diesen Fällen eine zusätzliche 4. Impfdosis nach 6-12 Monaten empfohlen.
Es existiert auch ein Kombinationsimpfschutz gegen Hepatits A und B. Das Impfschema entspricht der Hepatitis B-Impfung.

Bei Reisen in tropische Gebiete von Afrika und Südamerika (nicht Asien!) ist eine Impfung gegen Gelbfieber dringend anzuraten und muss in einigen Ländern bei Einreise auch nachgewiesen werden. Laut WHO besteht der Impfschutz nach einmaliger Impfung lebenslang. Bisher akzeptieren jedoch nicht alle Länder diese Neuregelung und bestehen weiterhin auf eine Impfung, die nicht älter als 10 Jahre ist. Der Lebendimpfstoff wird nur bei zugelassenen Impfstellen abgegeben. Der Impfschutz tritt nach ca. 10 Tagen ein und liegt bei fast 100 %.

Meningitis kommt weltweit vor. Reisende in Gebiete des afrikanischen Meningitisgürtels (http://gamapserver.who.int/mapLibrary/files/maps/global_meningitisrisk_ithriskmap.png) sollten sich v.a. gegen Subtyp A (aber auch C und Y) schützen (Vierfachimpfstoff gegen ACWY). Schüler und Studenten vor Langzeitaufenthalten, Abenteuerreisende, Reisende mit engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sollten auch bei Reisen nach Asien (Subtypen A und C), Nordamerika (Subtypen B, C, Y), Südamerika, Australien und Neuseeland (Subtypen B und C) einen Impfschutz gegen Meningitis in Erwägung ziehen. Es existieren neben dem Vierfachimpfstoff auch Impfstoffe gegen Meningitis C oder B allein.

Eine Impfung gegen Tollwut und Typhus ist nur bei Reisen mit niedrigem hygienischen Standard und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung (z.B. Trekkingtouren, Backpackerreisen u.ä.) zu empfehlen.

Ähnliches gilt für die Japanische Enzephalitis (in Süd-, Südost- und Ostasien insbesondere zur Regenzeit).

Die Choleraschluckimpfung ist nur in Ausnahmefällen angezeigt (z.B. in der Entwicklungshilfe).

Bei Fragen sprechen Sie uns an, wir geben unser Bestes, Sie zu beraten. Wir müssen aber auch das ein oder andere nachlesen, nicht zuletzt weil sich Empfehlungen auch immer wieder ändern.